Gold als vermeintlich sichere Wertanlage
Die Dauerkrisen an den Finanzmärkten sowie die andauernde Schuldenkrise in Europa haben viele Deutsche verunsichert. Die Angst vor enorm steigender Inflation und vor großen Vermögensverlusten steigt. Laut aktuellsten Umfragen haben die Deutschen sogar eher Angst vor der Euro-Krise und den damit verbundenen Kosten für Deutschland als vor Krankheit oder Jobverlust.
In Anbetracht dessen verwundert es natürlich auch nicht, dass viele Deutsche auf der Suche nach alternativen und krisensicheren Wertanlagen sind, um ihr eigenes Vermögen zu schützen. Vor allem Gold ist nach wie vor sehr begehrt, sei es in Form von Goldbarren und Goldmünzen oder auch als hochwertiger Schmuck. Schließlich gilt das Edelmetall seit jeher als besonders wertbeständig. Immerhin lagern auch die großen Zentralbanken, allen voran die Bundesbank, mehrere Tausend Tonnen Gold als “eiserne Reserve“ in ihren Tresoren.
Für Anleger kommt neben Goldmünzen und Goldbarren auch das sogenannte “Papiergold“ in Form von Wertpapieren, Zertifikaten sowie Fondsanteilen infrage. Allerdings sollten sich Anleger laut Experten auch über die Risiken informieren. Prinzipiell ist die Wertanlage in Gold nämlich eine spekulative Geldanlage und wirft keine festen Renditen ab. Die Wertigkeit der Goldanlage hängt einzig vom Goldkurs ab. Und wie dieser sich entwickelt, ist selbst für Experten nur schwer abschätzbar. Schon eigentlich eher unbedeutende Neuigkeiten zur Euro-Krise können zum Beispiel dafür sorgen, dass der Goldpreis sprunghaft steigt oder auch sinkt.
Anleger, die ihr Geld in Gold anlegen, müssen also, ähnlich wie auch bei Aktien, ständig den Markt im Auge behalten und sich informieren. Nur so können sie alles was Sie wissen müssen in Erfahrung bringen und den Umständen entsprechend schnell und richtig reagieren.
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